Störungen während einer Sitzung

Schattenaspekte im eigenen System

Immer wieder – manchmal phasenweise, manchmal sehr hartnäckig – erlebt man während einer eigenen Pendelarbeit oder Sitzung, dass sich Störungen zeigen.

Der Kanal ist zu 100 % aufgebaut und stabil.
Man ist mit dem Höheren Selbst verbunden.
Man arbeitet konzentriert an einem Thema.

Und plötzlich wird eine Tabelle eingeblendet, die willkürlich wirkt.
Nicht stimmig.
Ohne erkennbare innere Logik.

Man sitzt da und fragt sich:
Wie soll man hier weitermachen?
Was stimmt hier nicht?

In genau diesem Moment taucht ein feiner Hauch von Zweifel auf.
Das Pendel verändert seine Bewegung.
Und man merkt: Das ist nicht die ursprüngliche Schwingung.

Wichtig ist dabei:
Es sind keine „Fremde Energien“ im Sinne eines äußeren Angriffs.

Der Begriff „Fremde Energien“ bedeutet nicht, dass etwas von außen angreift.
Er beschreibt, dass im Feld Dynamiken existieren können, die nicht dem eigenen Höheren Selbst entsprechen.

Solche Felder können vorhanden sein.
Doch wir werden nur dann darauf aufmerksam, wenn im eigenen System eine Resonanz besteht.

Wird man auf Tabelle 5 – Fremde Energien geführt, bedeutet das nicht automatisch, dass etwas von außen eingreift.
Es bedeutet, dass eine Resonanz im eigenen System aktiviert wurde.

Ohne Resonanz bleibt ein äußeres Feld wirkungslos.

Alles, was als Störung erlebt wird, zeigt sich über das eigene System.

Zwei Formen von Schattenaspekten

Nach bisheriger Erfahrung lassen sich zwei unterschiedliche Dynamiken unterscheiden.

1. Die System-Verbindungs-Unterbrechung - Die Kanaltrenner

Diese Form ist klar und deutlich.

Die Verbindung wird abrupt unterbrochen.
Der Kanal bricht spürbar ab.
Die Pendelbewegung kippt eindeutig.
Die Frequenz ist nicht mehr tragfähig.

Hier liegt eine tatsächliche Unterbrechung vor.

2. Die Ahnungslosen Schattenanteile - Die Nebelwächter

Diese Form ist subtiler.

Sie sind bereits im Feld.
Sie trennen nicht.
Sie interferieren.

Plötzlich taucht eine Tabelle auf, die nicht passt.
Man weiß nicht, wie man sinnvoll weiterfragen soll.
Zusammenhänge wirken konstruiert.

Es ist, als würde jemand im Nebel stehen und versuchen, das System zu beeinflussen, ohne es wirklich zu verstehen.

Diese Nebelwächter stehen in enger Verbindung mit dem Bild der Pandora-Box.

Sie bewachen bestimmte innere Kernbereiche.
Sie erzeugen Verwirrung, wenn man beginnt, tiefer an die Wurzel eines Themas zu gehen.
Nicht aus Bosheit – sondern als Schutzmechanismus.

Einheitliche Klärungsroutine bei Interferenzen

Unabhängig davon, ob es sich um Kanaltrenner oder Nebelwächter handelt, bleibt die grundlegende Vorgehensweise gleich.

  1. Man geht auf Tabelle 9 – Beziehungen und fragt klar und bestimmt:
    Wer hat mir diese Antwort oder diese Tabelle gezeigt?
    Es können sich zwei Möglichkeiten zeigen:

    • SPIRIT

    • oder eine Fremde Energie

  2. Wenn Unsicherheit besteht, fragt man ruhig, neutral und ohne Angst erneut nach.
    Klarheit ist entscheidend.

  3. Zeigt sich eine Fremde Energie, geht man auf
    Tabelle 5 – Fremde Energien
    und fragt konkret, wer sich eingemischt hat.

  4. Anschließend folgt – je nach Führung –:

    • Tabelle 3 – In, mit und durch Liebe

    • bei Bedarf zusätzlich Tabelle 6 – Unterstützung bei Vertragsauflösung

  5. Wichtig: Die Reihenfolge sollte erfragt werden.

Der entscheidende Unterschied

Der Unterschied zwischen beiden Formen liegt in der Stabilität der Verbindung.

Bei den Kanaltrennern ist die Verbindung tatsächlich unterbrochen.
Hier ist eine Neu-Verbindung über Tabelle 1 – Verbinden notwendig oder zumindest dringend empfohlen.

Bei den Nebelwächtern bleibt der Kanal grundsätzlich bestehen.
Eine Neu-Verbindung über Tabelle 1 – Verbinden ist meist nicht erforderlich, kann jedoch zur Sicherheit abgefragt werden.

Resonanz – nicht Angriff

Manchmal hört man Sätze wie:

„Heute liegt etwas in der Luft.“
„Da ist eine Störung von außen.“

In gewisser Weise stimmt das. Felder senden Impulse aus.
Luziferische Felder können Signale aussenden, die blockierend wirken.

Doch entscheidend ist:
Man wird nur gestört, wenn im eigenen System etwas in Resonanz geht.
Wenn kein Anteil mitschwingt, nimmt man nichts wahr.
Zwei Menschen können im selben Raum sein.
Der eine spürt eine Interferenz, der andere nicht.
Nicht, weil das Feld nur für einen existiert –
sondern weil nur einer darauf anspricht.

Die Blockade entsteht dort, wo das eigene System andockt.

Es sind nicht das Umfeld oder Umweltbelastungen.
Nicht die Technik.
Nicht äußere Einflüsse.
Nicht „Engineering“.
Nicht Sonnenstürme, usw.

Resonanz ist der Schlüssel.

Die Ausnahme: Seelenanteile Verstorbener

Ein Sonderfall kann auftreten, wenn sich Seelen (Seelenanteile) Verstorbener zeigen, die Unterstützung suchen und eine Alpha- und Omega-Klärung möchten.

Hier könnte man sagen, dass es sich nicht um eigene Seelenanteile handelt – außer wenn man für das Kollektive arbeitet. In diesem Fall können auch eigene Seelenanteile auftauchen.
Ansonsten wird dies im System angezeigt, siehe Tabelle 4b – Seelenanteile.

Doch auch hier gilt:
Nur wer resonant ist, nimmt diese Seelen wahr.

Und wenn man tiefer geht, stellt sich wieder die Frage:
Ist nicht alles miteinander verbunden?
Wenn alles Bewusstsein verwoben ist, relativiert sich selbst das „Fremde“.

Was bedeutet das für die Arbeit?

Vielleicht taucht die Frage auf:
Kann man nicht bei der Verbindungstabelle etwas neu einbauen, damit von Anfang an nichts dazwischenkommt?

Die Antwort ist aus heutiger Sicht:
Nicht jede Interferenz lässt sich im Voraus verhindern.
Nicht jedes Feld kann vollständig abgesichert werden.

Jeder Mensch arbeitet mit einem individuellen Resonanzfeld.
Was sich bei dem einen als deutliche Unterbrechung zeigt, kann bei einem anderen eine subtilere Form annehmen.

Was man entwickeln darf, ist:

  • Feinfühligkeit

  • Selbstbeobachtung

  • Resonanzbewusstsein

  • Intuition

Die Kanaltrenner können auf fehlende Stabilität hinweisen.
Die Nebelwächter können anzeigen, dass bestimmte innere Schutzbereiche oder tiefere Kernfelder berührt werden.

Beides kann ein Hinweis auf Anteile im eigenen System sein, die gesehen werden wollen.

Man kann für solche Erfahrungen dankbar werden –
nicht, weil sie angenehm sind,
sondern weil sie auf bestehende Resonanzen aufmerksam machen.

Ob Kanaltrenner oder Nebelwächter –
entscheidend ist, dass man wahrnimmt, welche inneren Räume sich zeigen, und bereit ist, ihnen bewusst zu begegnen.

Resonanz erkennen – Verantwortung übernehmen

Der Beitrag beschreibt eine persönliche Erfahrung innerhalb des bestehenden Systems.
Er ist keine strukturelle Erweiterung und keine neue Regel.

Nicht jeder wird mit einer Pandora-Box arbeiten.
Nicht jeder begegnet Nebelwächtern oder Kanaltrennern in derselben Form.

Jeder Mensch hat eigene Schattenaspekte mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Entscheidend ist, dass man lernt zu erkennen, wann etwas nicht aus dem Höheren Selbst und SPIRIT kommt, sondern aus einer anderen Dynamik des eigenen Systems.

Dafür stehen bereits viele Tabellen zur Verfügung (z. B. Tabelle 5, 7, 9, 27) – zur Prüfung von Herkunft, Resonanz und möglichen Täuschungen.
Diese Werkzeuge dürfen bewusst genutzt werden.

Vielleicht entsteht nach diesem Beitrag der Wunsch, die Tabellen weiter auszubauen oder neue Begriffe einzuführen.

Doch das System lebt nicht davon, dass alles abgesichert wird.
Es lebt davon, dass man selbst prüft.

Wenn man immer mehr erklärt und strukturiert, verschiebt sich das Gleichgewicht.
Entwicklung entsteht nicht durch zusätzliche Tabellen oder Begriffe, sondern durch Eigenverantwortung und Vertrauen in die eigene Wahrnehmung.

Das Bild wurde mit ChatGPT erstellt

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Übergang – Von der Schlange zum Feuer-Pferd

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Pandora-Box (Pandora-Büchse)