PANDORA
PANDORA
Pandora ist in der griechischen Mythologie die erste Frau, erschaffen auf Geheiß des Göttervaters Zeus als Gegengewicht zu Prometheus’ Geschenk des Feuers an die Menschheit. Ihre Geschichte dient als Ursprungserzählung für das Eindringen des Übels in die Welt und wurde zu einem der bekanntesten Mythen der Antike.
Zentrale Fakten
Ursprung: Griechische Mythologie (nach Theogonie und Werke und Tage)
Erschaffer: Hephaistos, auf Befehl von Zeus
Gatte: Epimetheus
Das „Gefäß“ (pithos), später als „Pandoras Büchse“ bekannt
Bedeutung des Namens: „Die Allbegabte“ oder „Die Alleschenkende“
Entstehung und Aufgabe
Zeus ließ Pandora aus Erde formen, um die Menschheit für den Feuerdiebstahl des Prometheus zu bestrafen. Jeder Gott stattete sie mit besonderen Gaben aus – Schönheit, Anmut, Geschicklichkeit, aber auch Neugier und List. So wurde sie „allbegabt“. Sie erhielt als Mitgift ein versiegeltes Gefäß, das sie nicht öffnen durfte, und wurde dem leichtgläubigen Epimetheus zur Frau gegeben.
Öffnung des Gefäßes
Von ihrer göttlich verliehenen Neugier getrieben, öffnete Pandora schließlich das Gefäß. Daraus entströmten Krankheit, Leid, Alter und andere Übel, die fortan das Menschengeschlecht heimsuchten. Nur „Elpis“ (die Hoffnung) blieb darin zurück, weil Pandora den Deckel gerade noch rechtzeitig wieder schloss. Seit der Renaissance ist durch eine Fehlübersetzung des Humanisten Erasmus aus der „Urne“ die sprichwörtliche „Büchse der Pandora“ geworden.
Symbolik und Nachwirkung
Der Mythos deutet den Ursprung menschlicher Not als Folge göttlicher Vergeltung und weiblicher Neugier. In der späteren Interpretation wurde Pandora zugleich Symbol für Versuchung, aber auch für Hoffnung. Sie erscheint in unzähligen Kunstwerken, literarischen Bearbeitungen und Redewendungen; die „Büchse der Pandora“ steht bis heute sinnbildlich für unbedachte Handlungen mit unabsehbaren Folgen.
Quelle ChatGPT