Malta – Wenn Träume, Orte und Begegnungen sich wiederfinden

Manche Erfahrungen im Leben lassen sich kaum planen.
Sie entstehen aus Momenten, Begegnungen und inneren Impulsen, die sich erst im Nachhinein zu einem größeren Bild zusammenfügen.

Diese Geschichte ist eine solche Erfahrung – eine Verbindung zwischen einem Traum, einer Reise nach Malta und einer Begegnung, die sich genau zur richtigen Zeit ergeben hat.

Ein Traum im Jahr 2024

Manche Träume begleiten uns lange.
Sie verschwinden nicht einfach wieder aus dem Gedächtnis. Sie bleiben lebendig – als hätten sie eine Bedeutung, die sich erst viel später erschließt.

Im Jahr 2024 hatte ich einen solchen Traum.

Ich flog durch einen Ort an einer Meeresküste. Es war ein verlassener, aber zugleich sehr kraftvoller Ort. Überall standen Tempel, und es gab Portale, die sich dort befanden. Ich flog nicht alleine – eine Flotte von Lichtwesen begleitete mich. Sie unterstützten mich bei einer Aufgabe: Portale zu schließen oder neu auszurichten.

Die Umgebung bestand aus sandfarbenen, terracottafarbenen Steinen. Ich bewegte mich durch Höhlengänge, die gleichzeitig Eingänge und Ausgänge bildeten. In der Mitte verlief eine etwa ein Meter hohe Mauer, auf der Statuen standen. Viele davon waren kaum noch zu erkennen. Entweder waren sie bewusst zerstört worden oder sie waren über sehr lange Zeit einfach zerfallen.

Je tiefer ich in diese Höhlen flog, desto beklemmender wurde die Energie. Es war eine kalte Energie – fast erstarrend kalt.

Schließlich erreichte ich ein Portal.

Im Traum wusste ich:
Ich selbst hatte dieses Portal vor sehr langer Zeit errichtet.

Und ich wusste auch:
Ich war die einzige, die es wieder schließen konnte.

Um das Portal zu schließen, musste ich eine Sprache sprechen. Eine Sprache mit einer tiefen, kraftvollen Klangstruktur. Ich erkannte intuitiv, dass ich diese Sprache bereits einmal benutzt hatte, als ich das Portal ursprünglich erschaffen hatte.

Als ich sie aussprach, erschrak ich fast vor mir selbst.

Diese Sprache fühlte sich nicht freundlich gegenüber der Menschheit an. Sie erinnerte mich an eine Szene aus dem Film Der Herr der Ringe, in der die Sprache Mordors gesprochen wird – eine dunkle, schwere Sprache, die sich stark von allen anderen unterscheidet.

Ich hatte Angst vor mir selbst, als ich diese Worte aussprach. Gleichzeitig fühlte ich Demut – und auch eine gewisse Überraschung darüber, dass ich es überhaupt konnte.
Die Lichtwesen unterstützten mich während des gesamten Prozesses. Gemeinsam mit ihnen und mit SPIRIT schloss ich schließlich das Portal.

Danach flog ich wieder durch die Gänge zurück.
Mit einem Gefühl von Erleichterung.
Und mit tiefer Zufriedenheit.

Zwei Jahre später – Malta

Fast zwei Jahre später befinde ich mich auf Malta.
Genauer gesagt bei den Tempelanlagen von Ħaġar Qim und Mnajdra.

Ich bin jemand, der sich auf Reisen kaum vorbereitet. Ich lese selten Reiseführer. Ich schaue mir höchstens Bilder an, um zu sehen, ob mich ein Ort überhaupt anspricht. Wenn mich etwas wirklich interessiert, lese ich vielleicht vor Ort ein bisschen darüber. Aber ich versuche, mich möglichst wenig von den Interpretationen von Historikern oder Archäologen beeinflussen zu lassen.

Der Grund dafür ist einfach:
Wenn man zu viel vorher liest, wird man innerlich bereits geprägt. Selbst wenn man später versucht, sich davon wieder zu lösen, bleibt diese Information oft im Hintergrund bestehen.

Darum lasse ich mich lieber überraschen.
Ich möchte einfach fühlen und Energien wahrnehmen.

Manchmal höre ich bei einer vorbeilaufenden Touristengruppe kurz zu. Oder ich nutze einen Audioguide – aber dort kann ich selbst entscheiden, welche Informationen ich hören möchte und welche nicht.

Ansonsten gehe ich meinen eigenen Weg.
In meinem Tempo.
Ich lausche und spüre die Energien eines Ortes.

Meine Familie auf diesen Reisen

Ich fühle mich sehr gesegnet, denn ich habe eine Familie, die mich auf diesen Reisen begleitet.

Mein Mann fährt uns überall mit dem Auto hin. Ich selbst fahre nicht gerne Auto. Ich sitze lieber auf dem Beifahrersitz oder hinten und nutze diese Zeit, um mich innerlich vorzubereiten und wahrzunehmen, was energetisch an einem Ort auf mich zukommen könnte.

Auch meine Kinder spielen eine wichtige Rolle.

In den letzten Jahren wählen sie oft selbst aus, welche Orte wir besuchen. Besonders mein Sohn beteiligt sich sehr daran. Er organisiert vieles: Ausflüge, Städte, in denen wir übernachten, Restaurants oder Picknickplätze.
Natürlich haben wir alle Mitspracherecht. Aber er ist oft die treibende Kraft.
So führt uns die ganze Familie gemeinsam durch diese Reisen.

Der besondere Morgen

An diesem Morgen gab es zunächst etwas Stress.
Wer Teenager hat, kennt das vielleicht.
Es war nicht leicht, alle früh aus dem Bett zu bekommen. Meine jüngste Tochter brauchte länger als geplant, was zu einer kleinen Diskussion zwischen ihr und meinem Mann führte.

Interessanterweise war ich innerlich sehr ruhig darüber.
Denn diese Verzögerung gab mir Zeit.
Ich nutzte die Zeit, um meine Träume zu pendeln und die wichtigsten Informationen für diesen Tag zu überprüfen. Dabei erhielt ich sogar einen Code für eine bestimmte Aktivierung für das Kollektiv an einem bestimmten Ort. Mir wurde gesagt, dass ich später ein Signal erhalten würde, wann dieser Code aktiviert werden sollte – und dass meine ganze Familie daran beteiligt sein würde.

Der erste Tempel – Ħaġar Qim

Nachdem wir unsere Tickets gekauft hatten, gingen wir zunächst durch einen Ausstellungsbereich mit Modellen und Erklärungen zu den Tempeln.

Beim Modell der Tempelanlage von Mnajdra gab es drei Schalter. Mit ihnen konnte man simulieren, wie die Sonne zu bestimmten Zeiten – etwa zur Sommer- oder Wintersonnenwende – in die Tempel scheint und bestimmte Altäre beleuchtet.
Als ich das sah und die Beschreibung zur Astronomie las, wurde ich plötzlich sehr emotional.

Ich hatte Tränen in den Augen.

Eine Frau stand neben mir und aktivierte einen der Schalter, während ich die anderen betätigte. Ich wollte verstehen, was genau dort geschieht.

Allein der Gedanke, dass diese Anlagen vor etwa 6000 Jahren errichtet worden sein sollen, bewegte mich tief. Ob diese Zeitangaben exakt stimmen, kann ich nicht beurteilen. Aber die Vorstellung dieser alten Bauwerke berührte mich sehr.

Meine Familie bemerkte meine Emotionen und fragte, was los sei.
Ich konnte es ihnen kaum erklären.

Begegnung mit einer Fremden

Während ich die Tempel besichtigte, begegnete ich immer wieder derselben Frau. Wir machten uns gegenseitig Platz, damit jede Fotos machen konnte. Wir lächelten uns immer wieder an.

Als ich später die Anlage von Mnajdra betrat, spürte ich eine andere Energie. Je näher ich kam, desto stärker wurde sie.

Meine Familie wollte inzwischen weiter zur Küste laufen. Für mich ist es ein großes Geschenk, dass sie mir den Raum lassen, den ich brauche, um Orte in meinem eigenen Tempo zu erleben.
Früher, als meine Kinder noch kleiner waren, habe ich mir auch immer viel Zeit genommen, um zu fotografieren und Dinge in Ruhe wahrzunehmen. Dadurch war es für sie fast wie eine kleine Schule des Wartens und Verstehens. Sie wussten mit der Zeit einfach: Mama hat ein anderes Tempo als wir.

Mein Mann blieb zunächst noch etwas bei mir, weil er merkte, wie emotional ich war.

Ich ging langsam von Altar zu Altar und nahm alles wahr.
Und immer wieder war diese Frau in meiner Nähe.

Die Verbindung zu den Drachen

Während der Besichtigung nahm ich plötzlich die Energie eines grünen Drachen wahr, der über der Tempelanlage schwebte.

Später setzte ich mich auf eine Bank. Mein Mann saß neben mir – und auf der anderen Bank saß wieder diese Frau.

Ich holte mein Pendel heraus und begann Fragen zu stellen. Währenddessen floss sehr viel Energie durch meinen Körper. Ich bekam Gänsehaut und viele Antworten. Mir wurde gezeigt, dass ich in drei anderen Leben auf Malta gewesen war – als Priesterin, ungefähr in diesem Zeitalter vor etwa 6000 und 5000 Jahren.

Ich fragte, ob ich noch Portale neu ausrichten müsse.
Die Antwort war klar: Nein.
Diese Arbeit hätte bereits im Jahr 2024 stattgefunden.

Heute dürfe ich lediglich die Vollendung feiern.

Mein Mann ging inzwischen zu den Kindern, damit ich weiterarbeiten konnte.

Eine unerwartete Verbindung

Während ich weiter pendelte, fragte ich auch nach der Frau neben mir.
Warum fühlte ich eine so starke Verbindung zu ihr?
Die Antwort war überraschend:
Wir seien an diesem Ort vor über 5000 Jahren Schwestern gewesen – beide Priesterinnen.

Heute seien wir wieder hier zusammengeführt worden, um die Energie dieser Tempel wieder in ihren Ursprung einzuschwingen.

Ich folgte meinem Instinkt.
Ich stand auf, ging zu ihr und fragte, ob sie Englisch spreche. Dann erklärte ich ihr vorsichtig, dass meine Worte vielleicht ungewöhnlich klingen könnten.
Ich erzählte ihr von der Wahrnehmung, dass wir hier einst gemeinsam gelebt hätten.

Sie antwortete sehr offen:
Sie sei weder religiös noch spirituell, aber sie finde die Geschichte interessant und sei offen dafür.
Während wir sprachen, bemerkten wir plötzlich etwas Merkwürdiges.

Die gesamte Tempelanlage war leer.

Keine Touristen.
Nur wir beide – und die Vögel, die zwitscherten. Wir hatten die Vögel bereits während unseres Gesprächs erwähnt, weil ihr Zwitschern so laut und lebendig war und uns beiden große Freude bereitete.

Die kleine Zeremonie

Ich fragte sie, ob sie mit mir zum Altar kommen möchte, um gemeinsam unsere Aufgabe auszuführen.
Sie sagte sofort ja, ohne zu zögern.
Wir liefen gemeinsam zu dem Altar, der mit dem Äquinoktium im März und September verbunden ist.

Dort hielten wir uns an den Händen.

Ich sprach einige Worte und bat darum, dass die Energie dieser Tempel wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehren darf. Auch die Energie des Drachen sollte sich wieder frei entfalten dürfen.

Nach der Zeremonie umarmten wir uns.
Wir machten ein Selfie vor dem Altar, um diesen Moment festzuhalten.

Sie sagte zu mir, dass sie spüre, dass ich ein liebevoller Mensch sei. Deshalb habe sie mir vertraut und einfach mitgemacht.

Als ich in ihre Augen blickte, fühlten sie sich unglaublich vertraut an.
Ich erkannte sie – und fühlte eine tiefe Verbindung und Liebe, wie zwischen Schwestern.

Unsere Wege heute

Sie heißt Yolanda und kommt aus Porto in Portugal.
Sie arbeitet als Apothekerin.

Wir liefen gemeinsam den Abhang hinunter in Richtung Ausgang und schauten noch einmal hinaus auf das Meer. Von dort aus kann man auch die kleine Insel Filfla sehen, die südlich von Malta liegt.
Dabei unterhielten wir uns noch eine Weile über unser heutiges Leben und tauschten unsere Kontaktdaten aus.

Beim Ausgang stellte ich sie meiner Familie vor – als meine Schwester von vor über 5000 Jahren.

Meine Kinder freuten sich sehr darüber und fanden die Begegnung einfach wunderschön.

Die Wahrnehmung meiner Tochter

Während ich mit Yolanda bei den Tempeln war, saßen meine drei Kinder an dem gleichen Abhang, an dem Yolanda und ich später ebenfalls entlanggelaufen sind.

Meine Tochter Stella erzählte mir später, dass sie dort die vier Elemente sehr stark wahrgenommen habe:

  • die Erde unter ihren Füßen

  • den starken Wind

  • das Meer

  • und das Feuer

Für sie waren die Menschen selbst das Feuer.
Sie waren zu dritt dort und sie meinte, dass sie als Gruppe die Menschheit repräsentieren.

Dann stellte sie sich eine weitere Frage:
Was wäre, wenn die Menschen gar nicht die Fähigkeit gehabt hätten, Feuer zu erschaffen – also diese Kraft des Feuers zu repräsentieren?

Welches Wesen hätte dann das Feuer bringen können?

Ihre Antwort war: Drachen.

Als sie mir das erzählte, bekam ich erneut Gänsehaut. Denn ich hatte zuvor ebenfalls eine Drachenenergie wahrgenommen.

Später pendelte ich und fragte, wie viele Drachen an diesem Prozess beteiligt waren – bei der Führung der Menschen und beim Bau dieser Tempelanlagen.

Es wurden mir drei Drachen gezeigt:

  • der Erd- und Feuerdrache
    Arbeitet mit dir an der Klärung der fünfdimensionale Leylinien

  • der lila Feuerdrache
    Verwandelt durch die Macht der göttlichen Liebe

  • der magentafarbener Drache
    Befähigt dich, die Weisheit deiner Seele zum Ausdruck zu bringen

Der Abschluss am Meer

Später fuhren wir noch zu einer Klippe in der Nähe.

Ich hatte vier Steine mit nach Malta genommen. Einer davon sollte an diesem Tag ins Meer zurückgegeben werden.

Bevor ich ihn ins Wasser warf, sprachen wir als Familie gemeinsam den Code aus, den ich zuvor im Traum erhalten hatte – im Unisono.

Dann warf ich den Stein ins Mittelmeer.

Fazit

Vielleicht erinnert uns das Leben manchmal daran, dass nicht alles geplant werden muss.

Manche Dinge entstehen aus Synchronizität.
Aus Begegnungen.
Aus Momenten, in denen wir einfach unserem inneren Gefühl folgen.
Manchmal denkt man, man sei zu spät.
Oder etwas laufe nicht nach Plan.

Doch im Rückblick zeigt sich oft, dass alles genau zur richtigen Zeit geschieht.

Selbst die Verzögerung an diesem Morgen – durch meine Tochter – gehörte vielleicht genau zu dieser Synchronität.

Für mich war dieser Tag vor allem eines: ein Moment tiefer Dankbarkeit.

Dankbarkeit für meine Familie, die mich auf diesen Wegen begleitet.
Dankbarkeit für Menschen, denen wir manchmal scheinbar zufällig begegnen.
Und Dankbarkeit für all die Erfahrungen, die uns zeigen, dass das Leben oft viel mehr Verbindungen enthält, als wir auf den ersten Blick erkennen können.

Ich teile diese Geschichte nicht, um etwas Besonderes darzustellen oder Eindruck zu machen.

Ich teile sie aus Dankbarkeit.

Vielleicht ist diese Geschichte auch eine kleine Erinnerung daran, dass Verzögerungen nicht immer Hindernisse sind – manchmal bringen sie uns genau dorthin, wo wir im richtigen Moment sein sollen.

Und manchmal lohnt es sich, den Mut zu haben, einen fremden Menschen anzusprechen, wenn man innerlich spürt, dass dieser Moment Bedeutung hat.

Vielleicht sind es genau diese unerwarteten Momente, in denen das Leben seine tiefsten Verbindungen zeigt.

Symbolische Darstellung zweier Priesterinnen vor einem Altar – inspiriert von unserem Selfie an den Tempeln von Mnajdra auf Malta.
Das Bild wurde mit Hilfe von ChatGPT erstellt.

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